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Notwendigkeit und Varianten

Mit dem Klimawandel, der damit häufiger auftretenden und intensiveren Sonneneinstrahlung und den längeren Hitzeperioden gewinnt Sonnenschutz an Gebäuden immer mehr an Bedeutung. Oft klettern die Temperaturen im Inneren über die kritische Marke von 26 Grad, ab der es bei Menschen verstärkt zu Unbehaglichkeit und Konzentrations- und Leistungsschwächen kommt. Ein Gerichtsurteil aus dem Jahr 2003 verpflichtet Arbeitgeber, in Büroräumen mit einem Sonnenschutz- oder Kühlungssystem dafür zu sorgen, dass die Temperatur mindestens sechs Grad unter der Außentemperatur liegen muss, wenn diese 32 Grad oder mehr erreicht. Auch die Arbeitstättenrichtlinie von 2001 gibt in § 6 vor, dass die Lufttemperatur in Arbeitsräumen 26 Grad nicht überschreiten soll und an Fenstern, Oberlichtern oder Glaswänden wirksame Schutzvorrichtungen gegen direkte Sonneneinstrahlung vorzusehen sind. Verbunden mit der starken Sonneneinstrahlung ist ein hoher Energieeintrag. Er sorgt dafür, dass sich bei unzureichendem oder gar nicht vorhandenem Sonnenschutz die Innenräume stark aufheizen, es kommt zum Treibhauseffekt durch die Glasflächen: die kurzwellige Strahlung durchdringt das Glas und trifft auf Flächen, die langwellige Strahlen aussenden. Diese wiederum können nicht durch das Glas nach außen gelangen, so dass sich die Wärme im Raum staut.

Varianten

Passive Kühlung

Sonnenschutz- / Verschattungssysteme in und an Gebäuden

  • Außenliegende Verschattungssysteme
  • Innenliegende Verschattungssysteme (im Raum befindlich)
  • Sonnenschutzglas
  • Isolierglas mit integrierter Verschattung (Lamellen im Scheibenzwischenraum)

Kühlungssysteme in und an Gebäuden

 

Treibhauseffekt